Zweiter Weltkrieg
Berichten zufolge fand man heraus, dass Marlene Dietrich im Mai 1945 mit einem kleinen Kommando der US-Soldaten heimlich in Usti, einer tschechischen Stadt, zu Gast war. Während des Krieges unterstützte sie die Amerikaner bei der Truppenbetreuung und trat für sie auf. Sie sang für die Gls auf der Bühne und hatte sogar den Dienstgrad eines Hauptmanns (Captain). Eigentlich kam die Schauspielerin Marlene Dietrich nach Usti und wollte dort ihre Schwiegereltern besuchen. Sie wollte sehen, wie sie den Krieg entkommen sind. Die Schwiegereltern wurden in ein Lager gebracht. Dabei nutzt Marlene Dietrich ihren Einfluss bei der US-Armee und konnte für ihre Schwiegereltern bessere Lebensbedingungen herausschlagen. Marlene Dietrich widerstand sogar den Nazis, als Landesverräterin. Denn die Dietrich, die 1939 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft annahm, zog 1944 als so genannte Truppenunterhalterin gegen das gesamte Nazi-Regime auf. In ihrer Heimat, sprich Deutschland, wurde ihr dieser Einsatz nie verziehen.
Sie ließ sich nicht verführen. Nicht für Geld und gute Worte. Hitler wollte sie als den großen Hollywoodstar unbedingt für seine Propaganda gewinnen. Doch Marlene Dietrich blieb standhaft, sie ließ sich nicht zu einer Rückkehr nach Deutschland überreden. Mit dem Lied „The boys in the backroom“ aus dem Film „Der große Bluff“ motiviert sie alliierten Soldaten, die gegen das Nazideutschland kämpfen mussten. Aber die meisten der Soldaten haben diesen Kampf nicht überlebt. Sie scheute sich auch nicht davor, ein Lazarett zu besuchen. Darin lagen verwundete deutsche Gefangene, unter anderem Soldaten, die noch halbe Kinder waren. Sie erkennt die immensen Ausmaße des Krieges und beginnt noch unermüdlicher gegen das Regime von Hitler zu kämpfen. Sie bekam am Ende des Krieges in den USA die „Medal of freedom“, eine Medaille der Freiheit, für ihre Verdienste im zweiten Weltkrieg, verliehen. Mit dieser Medaille hat Marlene Dietrich den höchsten Orden erhalten, den das amerikanische Kriegsministerium für Zivilisten zu vergeben hat.
